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Weltklimakonferenz von Madrid endet mit Minimalkompromiss

16.12.2019 | Energienachrichten

Die internationale Staatengemeinschaft hat sich zum Abschluss der Weltklimakonferenz von Madrid auf eine gemeinsame politische Abschlusserklärung geeinigt. Nach zweiwöchigen Verhandlungen bestätigten die rund 200 Staaten ihre Zusage, im nächsten Jahr die nationalen Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen.

Erst nach 40-stündiger Verlängerung der Verhandlungen konnte eine Einigung auf die Abschlusserklärung erzielt werden. Noch nie hatte eine Weltklimakonferenz ihre Beratungen so lange überzogen wie in diesem Jahr. Die Unterzeichnerstaaten ließen in dem Minimalkompromiss entscheidende Verhandlungspunkte außen vor - beispielsweise den internationalen Emissionshandel. Dieser Bestandteil des Pariser Abkommens sollte in Madrid abschließend behandelt werden, nun wurde er auf den nächstjährigen Gipfel in Glasgow vertagt. Strittig sind zudem Fragen rund um Finanzhilfen der Industriestaaten für ärmere Teile der Welt.

Die Umweltschutzverbände Greenpeace und WWF sehen die internationalen Klimaschutzbemühungen nach Abschluss der Konferenz in einer tiefen Krise. "Diese Klimaschutzkonferenz war ein Angriff auf das Herz des Pariser Abkommens", urteilt Greenpeace. Für den WWF sind die Resultate von Madrid "ein gruseliger Fehlstart in das für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens so entscheidende Jahr 2020".

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

Klimakonferenz Doha 2012

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