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Automobilindustrie warnt vor Jobschwund durch Elektromobilität

26.11.2019 | Energienachrichten

Der zum Jahresende scheidende Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, geht davon aus, dass der Durchbruch der E-Mobilität und die Abkehr von konventionellen Verbrennungsmotoren zahlreiche Arbeitsplätze in der deutschen Autobranche kosten wird. Um einem noch dramatischeren Jobschwund entgegenzuwirken, fordert er die gezielte und vermehrte Qualifikation von Beschäftigten.

"Wir gehen davon aus, dass etwa 70.000 Stellen wegfallen", so Mattes im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. Autos mit Elektroantrieb hätten im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nur einen Bruchteil an Bauteilen. Langfristig würden die Autobauer dies durch natürliche Fluktuation und Vorruhestandsregelungen "sozialverträglich" gestalten, glaubt der VDA-Chef. Er fordert jedoch auch, dass die Mitarbeiter der Branche schon jetzt für den Bau von E-Autos qualifiziert werden und "nicht erst, wenn die E-Mobilität einen hohen Anteil erreicht".

Es gibt jedoch auch Fakten, die für einen zumindest teilweise gegenläufigen Trend sprechen: Erst kürzlich wurde bekannt, dass der US-amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla nahe Berlin eine sogenannte Gigafactory errichtet, die mehrere Tausend Arbeitsplätze schaffen könnte. Ab 2021 soll das Werk E-Autos produzieren.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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