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Bundesbürger zweifeln am Durchbruch der E-Mobilität

21.11.2019 | Energienachrichten

Im Hinblick auf die Mobilität der Zukunft gehen die Wünsche der Bundesbürger und ihre tatsächlichen Erwartungen weit auseinander. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint zeigt: 80 Prozent der Deutschen halten es nicht für wahrscheinlich, dass sich die Elektromobilität im städtischen Verkehr bis zum Jahr 2045 durchsetzt, obwohl sich immerhin rund ein Drittel der Bevölkerung dies wünscht.

Insgesamt zeigt die Umfrage von BearingPoint, die sich auch mit Zukunftsthemen wie autonomen Fahrzeugen und Shared Mobility befasste, dass viele Deutsche sich zwar innovative Verkehrskonzepte für die Zukunft wünschen, jedoch bisher nicht von deren Umsetzung überzeugt sind. Vor allem auf dem Land glauben nur wenige Befragte an eine grundsätzliche Wende und die Abkehr von konventionellen Fortbewegungsformen.

Dr. Stefan Penthin, globaler Leiter Automotive bei BearingPoint, kommentiert: "Bisher überwiegt bei den Deutschen die Skepsis gegenüber neuen Mobilitätsformen. Im Bereich Elektromobilität hat die Politik zwar große Pläne, der Bevölkerung jedoch fehlt bisher der Glaube an eine wirkliche Kehrtwende. Fakt ist aber: Wer saubere Städte und klimafreundliche Fortbewegung will, muss zumindest kurz- und mittelfristig auf E-Mobility setzen. Eine ausreichende Aufklärung und vor allem Investitionen in den technischen Fortschritt sind die Grundlage, um die Elektromobilität massentauglich zu machen. Eine Wende in Richtung mehr Umweltschutz kann zudem nicht nur mit finanziellen Anreizen erreicht werden, auch die Politik muss hier stärker eingreifen - sei es beim Benzinpreis, bei der Dieselsubvention oder beim Verfallsdatum für Verbrenner. Denn bislang besteht für die Mehrheit der Bevölkerung kein Handlungsbedarf."

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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