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Beginn der Heizsaison: Gefahr von CO-Vergiftungen steigt

29.10.2019 | Energienachrichten

Mit Beginn der Heizsaison in Deutschland steigt die Gefahr von Vergiftungen durch Kohlenmonoxid (CO). Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen weist aktuell auf die besonderen Gefahren des sogenannten "leisen Killers" hin.

Verstopfte Abluftrohre oder technische Defekte bei Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen können eine lebensbedrohliche CO-Konzentration in der Raumluft bewirken. Das unsichtbare, farb- und geruchslose Gas kann zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit, sogar bis hin zum Tod führen. Dabei werden die typischen Symptome wie Sehstörungen, Schwindel, starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schüttelfrost und Übelkeit von Betroffenen häufig nicht in Zusammenhang mit einer CO-Vergiftung gebracht.

"Um dem Austritt von Kohlenmonoxid in Wohnräumen vorzubeugen, ist eine regelmäßige Überprüfung der Feuerstätten bzw. Abgasanlagen im Zuge der Abgaswegeüberprüfung unbedingt notwendig. Bei raumluftabhängigen Heizunganlagen ist sie einmal jährlich vorgeschrieben, bei raumluftunabhängigen Heizunganlagen alle zwei oder drei Jahre. Dennoch gibt es keine hundertprozentige Sicherheit", erklärt Alexis Gula, Sprecher des Zentralen Innungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks. Er gibt zu bedenken: "Blockierte Schornsteine, beispielsweise durch Vogelnester oder abgelöste Dachpappe, unsachgemäß genutzte Kamine oder verklebte Zuluftschlitze liegen außerhalb unserer Kontrolle. Auch Modernisierungsmaßnahmen wie der Einbau einer leistungsstarken Dunstabzugshaube oder Lüftungsanlagen können plötzlich zu einer hohen CO-Belastung im Raum führen."

Experten raten daher - ergänzend zur regelmäßigen Überprüfung und Wartung der Feuerstätten - zur Installation von Kohlenmonoxidmeldern. Diese können in allen Aufenthalts- und Schlafräumen installiert werden, sollten sich jedoch mindestens in Räumen mit brennstoffbetriebenen Geräten befinden. Die Melder überwachen die CO-Konzentration der Umgebungsluft und erkennen bereits geringe Mengen des Atemgiftes.


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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