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BEV Energie: Insolvenzverfahren eröffnet

17.10.2019 | Energienachrichten

Das Amtsgericht München hat am gestrigen Mittwoch das Insolvenzverfahren im Fall des Stromdiscounters BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH eröffnet. Von der Pleite des Münchener Unternehmens Anfang des Jahres waren mehr als 500.000 Kunden betroffen, die nun teilweise zu Gläubigern werden.

Nach aktuellem Stand gehen die Insolvenzverwalter von rund 314.000 Gläubigern aus, die Ansprüche gegenüber der BEV geltend machen können - davon sind 312.000 Kunden und etwa 2.000 Lieferanten, Netzbetreiber und Vermittlungsportale. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden belaufen sich voraussichtlich auf über 50 Millionen Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen Forderung pro Kunde von etwa 170 Euro. Die Gesamtverbindlichkeiten der BEV betragen nach aktuellem Kenntnisstand mehr als 200 Millionen Euro.

"Insgesamt gehen wir davon aus, dass ca. 600.000 Abrechnungen erstellt werden müssen. Unser Ziel ist es, sämtliche Endabrechnungen von BEV-Kunden bis zum 20. Dezember 2019 zu erstellen und zu verschicken", heißt es von Seiten der Insolvenzverwaltung.

Angesichts der hohen Gläubigerzahl werden sich das Insolvenzverfahren und die Prüfung der Forderungen wohl über mehrere Jahre hinziehen. Die anteilige Auszahlung ihrer Forderungen über die Insolvenzquote werden die Gläubiger erst am Ende des Verfahrens erhalten.

-> Hintergründe, Tipps und Informationen zum Insolvenzfall BEV Energie


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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