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Chemie-Nobelpreis würdigt Lithium-Ionen-Batterien

14.10.2019 | Energienachrichten

Mit der Vergabe des Chemie-Nobelpreises 2019 an die Wissenschaftler John Goodenough (USA), Stanley Whittingham (GB) und Akira Yoshino (Japan) wurde die Lithium-Ionen-Batterie gewürdigt. Die drei Forscher hatten in den 1970er und 80er Jahren maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der heute massenhaft genutzten Speichertechnologie.

"Der Nobelpreis für Chemie 2019 honoriert die Entwicklung des Lithium-Ionen-Akkus. Diese leichte, wiederaufladbare und leistungsstarke Batterie wird heute in allen Bereichen eingesetzt, von Mobiltelefonen über Laptops bis hin zu Elektrofahrzeugen. Es können auch erhebliche Mengen an Energie aus Sonnen- und Windenergie gespeichert werden, was eine Gesellschaft ohne fossile Brennstoffe ermöglicht", urteilte die Akademie.

Lithium-Ionen-Akkus gelten durch ihre Strapazierfähigkeit als eine der zukunftsfähigsten Stromspeichertechnologien und damit als wichtiger Baustein für Klimaschutz und Energiewende. Unter den elektrochemischen Speichern zeichnen sie sich durch ihre enorme Anzahl an Ladezyklen bis zum Leistungsverslust aus. Der Vorteil von Lithium-Ionen-Batterien liegt darin, dass sie nicht auf chemischen Reaktionen beruhen, die die Elektroden zerstören, sondern auf Lithium-Ionen, die zwischen Anode und Kathode hin- und her fließen.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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