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Bundesregierung: Gas bleibt langfristig notwendiger Energieträger

11.10.2019 | Energienachrichten

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat Mitte der Woche den Bericht zum "Dialogprozess Gas 2030" vorgestellt, der die Nutzungsperspektiven des Energieträgers sowie der Gasinfrastruktur erörtert. Darin definiert das Wirtschaftsministerium Gas als langfristig notwendigen Bestandteil der Energieversorgung Deutschlands.

Aus Sicht der Deutschen Energie-Agentur (dena) ist die im Bericht vorgestellte Strategie ein zentraler Baustein für eine sichere Energieversorgung und das Gelingen von Energiewende und Klimaschutz. Sie korrigiere einen Fehler des Energiekonzepts aus dem Jahr 2010, in dem Gas keine Rolle spielte, so dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann: "Der Dialogprozess hat die Rolle von Gas im zukünftigen Energiesystem zum richtigen Zeitpunkt definiert und gewürdigt. Denn um die Klimaziele zu erreichen, müssen jetzt langfristig die Transformationspfade auf dem Weg zu einem integrierten Energiesystem festgelegt werden (...) Das heißt aber auch, dass Gas nicht nur zunehmend CO2-neutral werden, sondern perspektivisch ganz ohne schädliche Emissionen auskommen muss."

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Gasstrategie der Bundesregierung hingegen als "wirtschafts- und klimapolitische Sackgasse" bezeichnet. Die Empfehlungen des Wirtschaftsministerium würden den Umstieg auf erneuerbares Gas zu wenig konkretisieren. Dazu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: "Fossiles Erdgas muss von erneuerbarem Gas abgelöst werden. Wie beim Strom, brauchen wir einen Zielwert für erneuerbares Gas für 2030."


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz


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