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Mieterstrom-Förderung bislang ohne Effekt

30.09.2019 | Energienachrichten

Mieterstrom gilt als wichtige Maßnahme, um die Nutzung erneuerbarer Energien in Städten zu etablieren. Der vor Kurzem veröffentlichte Mieterstrombericht der Bundesregierung zeigt jedoch, dass bislang nur gut ein Prozent der angestrebten Mieterstrommenge in Deutschland genutzt wird.

Dazu erklärt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH): "Der jüngst vorgelegte Bericht offenbart, dass die 2017 eingeführte Förderung von Mieterstrom über Photovoltaikanlagen auf dem Dach überhaupt nicht funktioniert. Obwohl der schleppende Ausbau schon länger bekannt ist, enthält das Klimapaket der Großen Koalition keinerlei konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Mieterstromgesetzes. Sie erwähnt das Thema lediglich als möglichen Prüfauftrag. Das ist ein weiterer Punkt, weshalb die Bundesregierung dieses desaströse Klimapaket zurücknehmen muss."

Gemeinsam mit elf weiteren Verbänden hat die DUH einen Sieben-Punkte-Plan zur Verbesserung der Mieterstrom-Förderung vorgelegt. Unter anderem sehen die Vorschläge vor, die finanzielle Unterstützung von Eigenstromverbrauch und Mieterstromverbrauch gleichzustellen, bürokratische Hürden für Mieterstrom in kleinen Mehrfamilienhäusern sowie steuerliche Hemmnisse für Vermieter abzubauen und Genehmigungsfristen zu verkürzen.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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