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Energielabel für Heizungen wird angepasst

24.09.2019 | Energienachrichten

Das EU-weite Energielabel zur Verbrauchskennzeichnung von Elektrogeräten gilt seit mittlerweile vier Jahren auch für Heizungsanlagen. Per Ampelsystem und Einordnung in Effizienzklassen soll Verbrauchern eine nachhaltige Kaufentscheidung ermöglicht werden. Ab kommendem Donnerstag, dem 26. September, treten beim Heizungslabel allerdings Änderungen in Kraft.

Bei der Verbrauchskennzeichnung von Heizungsanlagen wird zwischen zwei Labelvarianten unterschieden: eines für Einzelgeräte und eines für Verbundsysteme. Die Kennzeichnung von klassischen Einzelsystemen wird in wenigen Tagen modifiziert. Während die unteren Effizienzklassen E bis G dabei wegfallen, kommt am oberen Ende der Skala die Klasse A+++ hinzu. Das Label umfasst anschließend von grün bis rot die Klassen A+++ bis D. Bei der Kennzeichnung von Verbundsystemen kommt bereits seit Einführung des Labels im Jahr 2015 die gesamte Bandbreite der Effizienzklassen zum Einsatz.

Unter das Energielabel für Heizungen fallen sowohl klassische öl-, gas- und strombetriebene Systeme als auch holzbefeuerte Festbrennstoffkessel, Wärmespeicher und Solarthermieanlagen. Während die Kennzeichung zwar Rückschlüsse auf die Effizienz zulässt, hat es keine Aussagekraft im Hinblick auf die konkreten Energiekosten. Der Grund: Heizgeräte werden im Unterschied zu einheitlich mit Strom betriebenen Elektrogeräten durch unterschiedliche Energieträger mit jeweils eigenen Preisen versorgt.


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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