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Bundesumweltministerin Schulze schlägt Verbot von Ölheizungen vor

10.09.2019 | Energienachrichten

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat sich im Zuge der Diskussion um mehr Klimaschutz im Wärmesektor für ein mittelfristiges Verbot von Ölheizungen ausgesprochen. Dieses könne Bestandteil der Klimaschutzgesetze werden, die die Bundesregierung in Kürze beschließen will.

"Nur die Appelle an die Vernunft genügen nicht. Was wir brauchen, ist ein Mix aus Verboten und Anreizen", so Schulze gegenüber der Sonntagszeitung der FAZ. Vor einem Verbot solle die freiwillige Umrüstung veralteter Ölheizungen staatlich gefördert werden.

Am 20. September will die Bundesregierung ein umfassendes Klimaschutzprogramm beschließen. Zuletzt hatten die Grünen einen Zulassungsstopp für neue Ölheizungen gefordert. Die CDU hatte den Vorschlag einer Abwrackprämie für Altanlagen gemacht. Bis dato werden neue Ölheizungen vom Bund noch immer über Kredite und Zuschüsse subventioniert.

Etwa ein Viertel der Haushalte in Deutschland wird gegenwärtig mit Öl beheizt. Knapp die Hälfte der vor allem in ländlichen Regionen genutzten Ölheizungen gilt als technisch veraltet.


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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