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Bund bezuschusst klimaschädliche Ölheizungen in Millionenhöhe

30.08.2019 | Energienachrichten

Statt der klimapolitischen Forderung nach einer Abwrackprämie für veraltete Ölheizungen nachzukommen, fördert der Bund diese weiterhin in Millionenhöhe. Laut dpa-Meldung hat das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage der Grünen bestätigt, dass allein im vergangenen Jahr mehr als 17.000 Ölheizungen in Deutschland über Zuschüsse in Höhe von 40 Millionen Euro sowie ein Kreditvolumen von über 70 Millionen Euro subventioniert wurden. Auch 2019 wurden bereits Zuschüsse von 20 Millionen Euro für fast 7.000 neue Ölheizungen bewilligt.

"Die Bundesregierung bezuschusst nach wie vor neue Öl- und Gasheizungen mit hunderten von Steuermillionen", kritisiert die energiepolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Julia Verlinden, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist das Gegenteil von Energiewende und Klimaschutz." Ihre Partei fordert, "Subventionen für klimaschädliche Technologien sofort einzustellen und stattdessen den Umstieg auf erneuerbare Wärme konsequent zu unterstützen".

Die folgende Statistik mutet vor dem Hintergrund einer möglichen CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe und der geplanten Verschärfung von Klimazielen besonders paradox an: Seit Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens (Ende 2015) hat die bundeseigene Förderbank KfW rund 140 Millionen Euro an Zuschüssen für neue Ölheizungen ausgeschüttet, außerdem Förderkredite in einem Volumen von über 230 Millionen Euro bewilligt.


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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