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Smart Meter - großes Interesse, kaum Nutzer

29.08.2019 | Energienachrichten

Die Verbraucher in Deutschland haben großes Interesse an zukunftsorientierten Dienstleistungen von Energieanbietern, wie beispielsweise intelligenten Stromzählern (Smart Meter). Wirklich genutzt werden sie bislang jedoch kaum. Das ist das Ergebnis einer Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint zum Thema "Energieversorger der Zukunft".

Für die Nutzung eines Smart Meters interessieren sich ganze 80 Prozent aller im Rahmen der Studie Befragten. Zur Anwendung kommen die intelligenten Messgeräte aber nur in sieben Prozent der Haushalte. Produkte und Services rund um das Thema selbsterzeugte Energie, beispielsweise durch eine eigene Photovoltaikanlage, stoßen bei knapp drei Vierteln der Befragten auf Interesse, die Nutzungsrate liegt aber auch hier bei lediglich sieben Prozent.

Marion Schulte, Partnerin und Leiterin Utilities Deutschland bei BearingPoint: "Auch wenn bisher nur wenige Verbraucher die digitalen Energiedienstleistungen in Anspruch nehmen, ist das Potenzial riesig - Energiekosten werden mit der aktuellen Umweltdiskussion weiter steigen und damit auch das Interesse an entsprechenden Produkten und Services. Energieversorger, die ihren Kunden frühzeitig bedarfsgerechte und innovative Lösungen anbieten, werden langfristig Kunden gewinnen."

Skepsis in Bezug auf Energielösungen von morgen wie Smart Meter, Smart Home etc. herrscht bei den Verbrauchern in Deutschland vor allem im Hinblick auf Kosten- und Sicherheitsaspekte. Außerdem sieht immerhin jeder Fünfte schlicht keinen Mehrwert in entsprechenden Services und Produkten.

"Betrachtet man die Barrieren in der Nutzungsbereitschaft, wird klar, dass oft noch nicht das Verständnis für den hohen Wert von Energie vorhanden ist. Es sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass ohne Energie nichts funktioniert! Zudem wissen viele Kunden nicht, dass sie im Rahmen der Energiewende eine immer bedeutendere Rolle einnehmen, um eine störungsfreie und nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten. Daher müssen die Kunden besser über den individuellen, aber vor allem auch den gesellschaftlichen Mehrwert solcher Energiedienstleistungen informiert werden", so Marion Schulte.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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