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Studie: Wie heizt Deutschland?

27.08.2019 | Energienachrichten

Fast jede vierte Heizung in Deutschland ist seit 25 oder mehr Jahren in Betrieb, das Durchschnittsalter liegt bei 17 Jahren. Nur rund ein Drittel der Heizanlagen sind jünger als zehn Jahre. So lauten einige der Ergebnisse der repräsentativen Studie "Wie heizt Deutschland?", die im Auftrag des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) durchgeführt wurde.

Die Fakten im Überblick:

  • Jede zweite Wohnung in Deutschland wird mit Erdgas beheizt, ein Viertel mit Öl, der Rest nutzt Fernwärme oder Strom.
  • 70 Prozent der 40,6 Millionen Wohnungen in Deutschland verfügen über eine Zentralheizung.
  • Es dominieren Erdgas-Zentralheizungen (36 Prozent), gefolgt von Öl-Zentralheizungen (25 Prozent).
  • Wenig Verbreitung finden Zentralheizungen auf Basis von Holz oder Pellets (3 Prozent) sowie Wärmepumpen (2 Prozent).
  • Jede zehnte Wohnung verfügt über eine Erdgas-Etagenheizung.
  • Mit Fernwärme werden 14 Prozent der Wohnungen versorgt.
  • In 6 Prozent der Wohnungen wird eine Einzelheizung betrieben, rund 3 Prozent davon sind Nachtspeicheröfen.

 

Wichtig aus Sicht des BDEW: Fast die Hälfte der 5,8 Millionen Gebäude, die heute noch durch eine Ölheizung versorgt werden, liegt in gasberohrten Gebieten. Sie könnten also schnell und unkompliziert modernisiert werden. Allein durch diese Maßnahme ließen sich nach Berechnung des Verbandes 14 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Daher schließt sich der BDEW dem Vorschlag einer Abwrackprämie für Ölheizungen an.


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz


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