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Klimastreik: Verdi wirbt für "Fridays for Future"

07.08.2019 | Energienachrichten

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat ihre rund zwei Millionen Mitglieder dazu aufgerufen, sich am 20. September dem Klimastreik der Jugendbewegung "Fridays for Future" anzuschließen. "Es geht darum, Flagge zu zeigen - wir brauchen ein deutlich konsequenteres Handeln der Politik beim Klimaschutz", wird Verdi-Chef Frank Bsirske in der Dienstagsausgabe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) zitiert.

"Wir rufen natürlich nicht zu einem ordentlichen Streik auf, das geht nicht. Es wird auch nicht jeder seine Arbeit unterbrechen können. Aber wer kann, sollte ausstempeln und mitmachen. Ich werde jedenfalls hingehen", so Bsirske weiter. Fridays for Future plant im Rahmen eines "globalen Klimastreiks" am 20. September Aktionen in mehr als 100 deutschen Städten.

Eine zentrale Forderung der Klimaschutz-Initiative ist der Ausstieg Deutschlands aus der Kohleverstromung bis 2030 - also acht Jahre früher als von der Bundesregierung geplant. Bsirske, der neben seinem Verdi-Vorsitz auch als Vizechef im Aufsichtsrat des Energiekonzerns RWE fungiert, zeigt sich prinzipiell offen für einen früheren Ausstieg. Im WAZ-Interview sagt er: "Wir sollten so schnell wie möglich aus der Kohleverstromung aussteigen, das ist unsere Position bei Verdi. Stand jetzt geht das bis 2038, aber wenn es schneller geht, sollten wir es schneller machen."


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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