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Verbraucherschützer: Ablesedienste machen zehn Prozent der Heizkosten aus

12.07.2019 | Energienachrichten

Der Marktwächter Energie, ein Gemeinschaftsprojekt der Verbraucherzentralen in Deutschland, hat aktuell die Kosten von Ablesediensten unter die Lupe genommen. Ergebnis: Das Ablesen macht in vielen Fällen zehn Prozent und mehr der Heizkostenabrechnung aus und belastet Verbraucher damit unverhältnismäßig stark.

Haushalten bleibe häufig verborgen, in welchem Verhältnis die Mess- und Abrechnungskosten zu den Energiekosten stehen, da sie in den Nebenkostenabrechnungen zumeist nicht gesondert aufgeführt seien, sagen die Verbraucherschützer. Aus Kundensicht stelle sich daher die Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Ablesedienstes.

Das hat der Marktwächter Energie nun untersucht und prüfte dazu knapp 1.700 Heizkostenabrechnungen aus den Jahren 2008 bis 2017. Die Auswertung der Daten belegt, dass mehr als die Hälfte der Verbraucher im Verhältnis zu ihren Heizkosten zehn Prozent und mehr für die Ablesedienstleistung bezahlten. Fast jeder vierte Mieter zahlte sogar 15 Prozent und mehr.

Diese teils deutliche Schieflage im Kostenverhältnis sei möglich, weil es dem hiesigen Markt für Ablesedienste mit seinen oligopolistischen Strukturen an Wettbewerb mangele, kritisiert man beim Marktwächer. Kunden werde der Anbieterwechsel zudem durch eine Reihe von Hemmnissen erkennbar erschwert.


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz