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Münster wird Deutschlands Zentrum für Batterieforschung

02.07.2019 | Energienachrichten

Der Bund fördert die Batterieforschung in Deutschland mit einer Summe von 500 Millionen Euro. Mehrere Städte hatten sich als künftiger Technologiestandort um den Zuschlag bemüht, das westfälische Münster setzte sich nun durch. Die neue "Forschungsfertigung Batteriezelle" soll im Jahr 2022 ihren Betrieb aufnehmen.

Deutschland will sich im internationalen Wettbewerb um die Zukunftstechnologie Batteriespeicher vorn positionieren und möglichst den gesamten Wertschöpfungsprozess im Land halten. Dazu soll ein Konzept entwickelt werden, das die Batterieforschung mit der Entwicklung effizienter Produktionsprozesse zusammenführt. Hauptstandort der Batterie-Offensive Deutschlands soll nun Münster werden. Neben der westfälischen Universitätsstadt sind Ulm, Salzgitter, Karlsruhe und Augsburg als weitere Standorte für bestimmte Forschungsaspekte angedacht.

Für Münster habe bei nahezu gleichwertigen Bewerbungen letztlich auch das örtliche Recyclingkonzept gesprochen, erklärte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Die Wiederverwertung soll im nahe gelegenen Ibbenbüren stattfinden und dort eine zukunftsfähige Alternative zur ehemaligen Steinkohleförderung eröffnen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet nannte die Entscheidung für Münster "ein starkes Zeichen für die Exzellenz unseres Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes". NRW wolle zum "Vorreiter, Antreiber und Impulsgeber der Elektromobilität" werden. Vor diesem Hintergrund sicherte die Landesregierung weitere 200 Millionen Euro für die künftige Batterieforschungsfabrik zu.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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