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Untergeschobene Stromverträge: Mivolta im Visier von Verbraucherschützern

16.05.2019 | Energienachrichten

Dem Verbraucherschutzprojekt Marktwächter Energie liegen derzeit bundesweite Meldungen von Strom- und Gaskunden vor, die von unerwünschten Werbeanrufen des Energieanbieters Mivolta berichten. Im Rahmen der Anrufe wurden teilweise unter Vorwand persönliche Daten abgefragt, um Verbraucher in neue Strom- und Gasverträge zu locken.

Betroffene schildern, dass sie innerhalb weniger Tage mehrfach angerufen wurden. In manchen Fällen lagen Mivolta bereits persönliche Daten der Kunden sowie deren aktuelle Stromanbieter vor. Obwohl die Verbraucher ausdrücklich erklärten, nicht an einem neuen Stromvertrag interessiert zu sein, erhielten sie kurz darauf entsprechende Unterlagen.

Mivolta wurde von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bereits 2016 wegen unerlaubter Telefonwerbung erfolgreich verklagt. Auch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg führt derzeit ein Verfahren gegen das Unternehmen.

Untergeschobene Strom- und Gasverträge sind nach Auskunft von Verbraucherschützern ein andauerndes Problem. Deshalb fordern sie eine Bestätigungslösung. Telefonische Vertragsabschlüsse müssten dann vom Kunden im Nachhinein schriftlich bestätigt werden.

Wichtig für Verbraucher: Fragt ein Anrufer nach persönlichen Daten, beispielsweise der Zählernummer, sollten sie das Gespräch am besten beenden. Der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters kann von Dritten bereits mit wenigen Informationen in die Wege geleitet werden. Einerseits soll Verbrauchern damit ermöglicht werden, schnell und unkompliziert ihren Energieversorger zu wechseln, andererseits bietet dies Missbrauchspotenzial.

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© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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