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Heizen mit Holz: Absatz von Kaminöfen rückläufig

09.05.2019 | Energienachrichten

Die Zahl der verkauften Feuerstätten in Deutschland ist 2018 auf rund 300.000 Geräte und damit um etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insbesondere der Absatz von Kaminöfen ging spürbar zurück, wie der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik aktuell mitteilt.

Weiterhin im Aufwärtstrend, so der HKI, befinde sich der Absatz von Pelletöfen sowie von Einbaugeräten, sogenannten Heiz- und Kamineinsätzen. Insgesamt liege die Anzahl der Holzheizungen in deutschen Haushalten seit Jahren stabil bei rund 11,5 Millionen. Ein Großteil der heutzutage verkauften Geräte diene der Modernisierung des Anlagenbestandes. "Nach Branchenschätzungen sind mehr als 75 Prozent der verkauften Holzfeuerungen Ersatzgeräte für veraltete Anlagen", bestätigt HKI-Geschäftsführer Frank Kienle.

Im Zuge der sich kontinuierlich verschärfenden Emissionsrichtlinien wurden in den vergangenen Jahren Millionen technisch veralteter Holzfeuerstätten stillgelegt, nachgerüstet oder gegen moderne Geräte ausgetauscht. Seither, so besagen Zahlen des Umweltbundesamtes, sind die Feinstaubemissionen häuslicher Feuerstätten in Deutschland um rund ein Drittel gesunken.

"Die Nutzung von Brennholz erzeugt zwar Feinstaub, der aber dank moderner Technik stark rückläufig ist", sagt Kienle. "Holz zählt wie Sonnen-, Wasser- und Windkraft zu den erneuerbaren Energien. Dabei stellt Brennholz bereits heute über 60 Prozent der regenerativ erzeugten Wärme, die in privaten Haushalten für Heizen und Heißwasser genutzt wird. Somit trägt Holz maßgeblich zur Vermeidung fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas bei."


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz


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