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Steckdosen-Solargeräte dürfen ab sofort selbst angemeldet werden

29.04.2019 | Energienachrichten

Nutzer von Steckdosen-Solargeräten bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt können ihre Anlagen ab sofort selbst beim Netzbetreiber anmelden. Bislang war dies nur über üeinen Elektroinstallateur möglich. Die Neuregelung trat am 27. April durch den Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) in Kraft, der die Normen für den Netzanschluss von Stromerzeugungsanlagen erarbeitet.

Mit der novellierten Norm werden nun in Deutschland EU-Vorgaben umgesetzt, die bereits in Portugal, Österreich, Luxemburg und der Schweiz gängige Praxis sind. Europaweit sind laut Schätzungen mehr als 200.000 Steckdosen-Solargeräte im Einsatz, in Deutschland soll die Zahl bei etwa 40.000 liegen. Die Sicherheit entsprechender Systeme wurde wiederholt durch die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) bezeugt sowie durch Gutachten von Forschungs- und Prüfinstituten wie dem Fraunhofer ISE.

"Wir sind nun einen Schritt weiter", kommentiert Michael Friedrich, Sprecher der Energiegenossenschaft Greenpeace Energy. Auch kleine Solargeräte würden einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten, so Friedrich: "Der Strom wird direkt im eigenen Haushalt erzeugt. Das senkt den CO2-Ausstoß, entlastet die Stromnetze und steigert die Akzeptanz erneuerbarer Energien."

Diverse Netzbetreiber haben die Neuregelung bereits in eigene Meldeformulare übersetzt. Auch die DGS hat ein mit der neuen Norm konformes Dokument entwickelt und online zur Verfügung gestellt.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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