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Braunkohleförderung 2018 um drei Prozent gesunken

11.01.2019 | Energienachrichten

Die Braunkohleförderung in Deutschland sank im vergangenen Jahr 2018 um rund drei Prozent auf 166 Millionen Tonnen. Dies teilt der Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein (DEBRIV) aktuell mit. Nach vorläufigen Berechnungen der Branchenvertretung wurden durch den Rückgang bei Förderung und Verwendung etwa fünf Millionen Tonnen CO2 eingespart.

Einen wesentlichen Anteil am Rückgang der CO2-Emissionen aus Braunkohle hatte laut DEBRIV-Angaben die Überführung weiterer Kraftwerksblöcke in die Sicherheitsbereitschaft. Zum 1. Oktober 2018 gingen Anlagen im Rheinland (knapp 600 MW) und in der Lausitz (465 MW) vom Netz. In diesem Jahr folgen zwei weitere Blöcke. Durch die Überführung von insgesamt 2.730 MW Nettoleistung in die Sicherheitsbereitschaft wird die Braunkohleverstromung in Deutschland bis 2020 um insgesamt 13 Prozent zurückgehen.

"Die klimapolitisch gewünschte Minderung des CO2-Ausstoßes wird allerdings von energiewirtschaftlichen Risiken und Nachteilen begleitet", sagt DEBRIV-Hauptgeschäftsführer Dr. Thorsten Diercks, der vor einem vorzeitigen Ausstieg aus der Stromerzeugung mittels Braunkohle warnt. Die Branche selbst rechnet zwar mit weiteren Einschnitten in den kommenden Jahren, visiert den endgültigen Kohleausstieg jedoch erst für die 2040er Jahre an.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz