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Solarstromrekord unterstreicht Klimawandel

07.01.2019 | Energienachrichten

Das Jahr 2018 steht für Sonne, Hitze und Dürre - und damit sowohl für den fortschreitenden Klimawandel als auch neue Solarstromrekorde. Erstmals wurden in Deutschland innerhalb eines Jahres mehr als 46 Milliarden Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugt - ein Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) meldet. Damit deckte die Photovoltaik 2018 acht Prozent des bundesweiten Bruttostromverbrauchs.

"Gerade in den heißen Sommermonaten, als viele konventionelle Kraftwerke wegen steigender Temperaturen von Flussgewässern ihre Leistung drosseln mussten, trug die Photovoltaik maßgeblich zur Stromversorgung in Deutschland bei", sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Der erfreuliche Solarstromrekord der mehr als 1,7 Millionen PV-Anlagen in Deutschland stehe jedoch besorgniserregenden Wetterdaten gegenüber. Körnig: "Das Jahr 2018 war ein erneuter Weckruf. 2019 muss zu einem Jahr der Entscheidung werden: Ein Fahrplan für den Kohleausstieg muss gesetzlich ebenso besiegelt werden wie verbindliche Ausbauziele für Erneuerbare Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität."

Laut BSW haben sinkende Preise den Photovoltaikmarkt im vergangenen Jahr erneut beflügelt. Der Branchenverband geht davon aus, dass die Nachfrage um rund 50 Prozent gegenüber 2017 gewachsen ist und Solarstromanlagen mit einer Leistung von mehr als 2,5 Gigawatt in Deutschland neu installiert wurden. Damit wäre erstmals seit 2013 das solare Zubauziel der Bundesregierung wieder erreicht worden.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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