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Kartellamt: Smart Meter könnten Oligopol der Ablesedienste brechen

13.12.2018 | Energienachrichten

Intelligente, digitale Technik beim Ablesen von Heizkosten, sogenanntes Smart Metering, könnte für mehr Wettbewerb auf einem Markt sorgen, der bislang von wenigen Anbietern beherrscht wird. Dies hat Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt im Interview mit dem MDR in Aussicht gestellt. Davon, so Mundt, könnten Millionen Mieter in Deutschland bei den Heiznebenkosten profitieren.

Wie die Kartellwächter mitteilen, konnten Ablese-Giganten wie Ista und Techem in den vergangen Jahren aufgrund ihrer marktbeherrschenden Stellung Mietern und Eigentümern regelmäßig Preiserhöhungen abverlangen. Eine kartellrechtliche Reglementierung des Marktes durch die Politik sei derzeit trotzdem nicht in Sicht.

Das Bundeskartellamt verweist darauf, dass ein offener Markt für Ablesedienstleister nur dann funktionieren könne, wenn unter anderem die Zähler mit den unterschiedlichen Erfassungssystemen kompatibel seien. Hier kommt das Thema Digitalisierung ins Spiel. Funkbasiertes Ablesen und ein vereinfachter Datentransfer in die Abrechnungssysteme sind Schlüsselfunktionen sogenannter "Smart-Meter-Gateways". Mithilfe dieser zentralen Kostenzähler für Heizung, Wasser und Strom in Privathaushalten könnten beispielsweise Stromanbieter und Energienetzbetreiber den Markt für Ablesedienste als neue Player beleben.


© 2018 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz


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