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Sinkende Einspeisevergütung gefährdet Investitionen in Solaranlagen

21.11.2018 | Energienachrichten

Die von der Bundesregierung geplanten Einschnitte bei der Einspeisevergütung für Solarstrom könnten die Umsetzung bereits geplanter Investitionsvorhaben in Photovoltaikprojekte, insbesondere von Bürgerenergiegesellschaften, gefährden. Davor hat der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) anlässlich der gestrigen Anhörung zum umstrittenen Energiesammelgesetz im Bundestag gewarnt.

Der kürzlich verabschiedete Kabinettsentwurf sieht bereits ab dem 1. Januar 2019 erhebliche Kürzungen von 20 Prozent für Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt vor. Davon betroffen wären auch Vorhaben, die sich derzeit noch in der Planungsphase befinden und nicht bis zum Jahreswechsel fertiggestellt werden, betont der Genossenschaftsverband.

GVB-Präsident Jürgen Gros: "Wer für 2019 den Betriebsstart einer Dachanlage geplant hat, dem entzieht das Energiesammelgesetz in seiner jetzigen Form schlagartig die Kalkulationsgrundlage. Das torpediert auch aktuelle Investitionsvorhaben vieler Energiegenossenschaften in Bayern. Sie haben mit anderen Rahmenbedingungen gerechnet und sind womöglich schon vertragliche Verpflichtungen eingegangen. Der Gesetzgeber ist deshalb gefragt, den Entwurf des Energiesammelgesetzes anzupassen. Engagement am Energiemarkt setzt Planungssicherheit und Vertrauensschutz voraus."

Der Genossenschaftsverband Bayern vertritt die Interessen von mehr als 1.000 ländlichen und gewerblichen Unternehmen, darunter mehr als 260 Energiegenossenschaften.


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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