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Strompreise 2019: Kosten steigen um vier bis fünf Prozent

19.11.2018
Strompreise 2019: Kosten steigen um vier bis fünf Prozent

Zahlreiche Stromkunden in Deutschland müssen im kommenden Jahr mit höheren Kosten rechnen. Bundesweit haben bereits mehr als 200 Versorger Strompreiserhöhungen zum nahenden Jahreswechsel angekündigt. 2018 waren die Strompreise für Haushaltskunden weitgehend stabil geblieben.

Die Strompreise 2019 steigen für die betroffenen Kunden um durchschnittlich vier bis fünf Prozent. Für einen musterhaften Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden bedeutet dies eine zusätzliche Kostenlast von mehr als 50 Euro. Am morgigen Dienstag - sechs Wochen vor Jahreswechsel - endet die Ankündigungsfrist für mögliche Preiserhöhungen.

Die Versorger begründen die Verteuerung ihrer Stromtarife mit gestiegenen Einkaufspreisen. Die Beschaffungskosten für Strom seien in den vergangenen zwei Jahren um mehr als die Hälfte gestiegen, teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mit. Zugleich erhöhe der Anstieg der Preise für CO2-Emissionszertifikate die Kostenlast auf Seiten der Energieunternehmen. Kleinere Entlastungen an anderer Stelle könnten dies nicht ausgleichen. Die Beschaffungskosten machen etwa ein Fünftel des Strompreises aus. Mehr als die Hälfte des Preises wird von staatlichen Abgaben bestimmt, rund ein Viertel durch die Netzentgelte.

Verbraucherschützer kritisieren die Begründung der Stromversorger als doppelzüngig: Udo Sieverding, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW: "Als vor einigen Jahren die Börsenpreise gesunken sind, haben die Versorger auf ihre langfristigen Verträge verwiesen und die Einsparungen nicht an ihre Kunden weitergegeben." Die nun gestiegenen Beschaffungskosten würden hingegen zu prompten Strompreiserhöhungen führen.

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© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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