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Chinas Stromsektor im Umbruch

29.10.2018 | Energienachrichten

China plant eine radikale Umstellung seiner Stromversorgung. Bis zum Jahr 2030 sollen der Anteil des nicht auf fossilen Brennstoffen basierenden Stroms auf 50 Prozent und die Quote erneuerbarer Energien auf rund 25 Prozent erhöht werden.

Um diese Zielmarken möglichst wirtschaftlich zu erreichen, muss China zwischen 2020 und 2030 jährlich rund 35 Gigawatt Windenergie und 65 Gigawatt Solarenergie neu installieren. Dies besagt eine neue Studie des China National Renewable Energy Centers (CNREC) in Zusammenarbeit mit der Berliner Denkfabrik Agora Energiewende.

"Die jüngsten politischen Reformen sind in die richtige Richtung gegangen, da China landesweite Pilotprojekte für den Emissionshandel gestartet hat, sein Vergütungssystem für erneuerbare Energien überprüft und die Notwendigkeit der Schaffung eines Strommarktes anerkannt hat", sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende.

Graichen betont insbesondere, dass "China die Möglichkeit hat, zu einem auf erneuerbare Energien ausgerichteten Stromnetzdesign überzugehen, das Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit gewährleistet. Allerdings müssen noch grundlegende Herausforderungen angegangen werden. Dazu gehören Überkapazitäten bei Kohlekraftwerken, ein unflexibles Dispatch-System und mangelnde Datentransparenz und Zugänglichkeit für die Marktteilnehmer."


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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