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CO2-Speicherung durch CCS floppt bislang

26.10.2018 | Energienachrichten

Als eines von vielen klimapolitischen Instrumenten setzt die Europäische Union unter anderem auf die unterirdische Speicherung von CO2. Die sogenannte CCS-Technik zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid wurde jahrelang durch EU-Mittel gefördert, erweist sich aus Sicht des Europäischen Rechnungshofes jedoch bislang als Flop, wie die Deutsche Presse-Agentur aktuell berichtet.

Die EU hatte im Jahr 2009 zwei Förderprogramme mit einem Volumen von insgesamt 3,7 Milliarden Euro gestartet. Sie sollten Demonstrationsprojekte für CCS (Carbon Capture and Storage) auf den Weg bringen. Bei einer Überprüfung stellte der Europäische Rechnungshof nun fest, dass im Rahmen der Förderung kein erfolgreiches CCS-Projekt umgesetzt wurde. Unsichere Rahmenbedingungen, ein niedriger CO2-Preis, aber auch Mängel bei der Regulierung und Kontrolle der Förderung werden als Ursachen genannt.

Bei CCS wird klimaschädliches Kohlendioxid anhand chemischer Prozesse gebunden und anschließend unter der Erde eingelagert, damit es nicht in die Atmosphäre entweichen und so zum Klimawandel beitragen kann. Die von vielen Umweltorganisationen skeptisch betrachtete Technologie wird seit mehr als einem Jahrzehnt erprobt, den Durchbruch erwarten Experten frühestens 2020.


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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