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Die größten Heizmythen: Experte klärt auf

23.10.2018 | Energienachrichten

Anlässlich der beginnenden Heizperiode, die für Millionen von Haushalten mit steigenden Kosten verbunden ist, räumt Thomas Landmann vom Flüssiggasversorger Primagas mit den drei größten Heizmythen auf - denn richtiges Heizen spart Geld und Energie.

Heizmythos 1: Viel bringt viel

Expertenrat: "Heizungen arbeiten nicht nach dem Wasserhahn-Prinzip - also, je stärker ich aufdrehe, desto schneller geht es. Jede Heizstufe steht vielmehr für eine Raumtemperatur, die erzielt werden soll. Die Heizung heizt dann nicht weiter auf - bei Stufe 3 ist das in der Regel eine Raumtemperatur von 20 bis 21 Grad. Bei Stufe 5 hingegen erwärmt die Heizung den Raum weiter. Und das erhöht den Energieverbrauch."

Heizmythos 2: Außer Haus - Heizung aus

Expertenrat: "Statt komplett abzudrehen, sollte man das Thermostat am besten auf Stufe 1 bis 2 stellen - ganz egal, ob es zum Bummel in die Stadt geht oder in den Urlaub. Sonst kühlt erst der Raum aus und dann dessen Wände. Und das wieder zu erwärmen, ist mittelfristig teurer, als durchgehend auf kleiner Stufe zu heizen. Fußbodenheizungen reagieren besonders träge und sollten immer nur minimal in den Einstellungen verändert werden. Wir raten daher dazu, die Fußbodenheizung im Herbst anzuschalten und bis zum Frühjahr durchlaufen zu lassen. Dann ist sie am sparsamsten."

Heizmythos 3: Strom ist der größte Energiefresser

Expertenrat: "Tatsächlich entfallen drei Viertel der Energiekosten eines Haushalts auf die Heizung und das Warmwasser. Hier kann der Verbraucher also besonders gut ansetzen, indem er die Ratschläge beherzigt."


© 2018 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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