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Versorgungssicherheit nicht durch Energiewende beeinträchtigt

24.10.2018 | Energienachrichten

Die fortschreitende Energiewende und die damit verbundene Zunahme an dezentralen, erneuerbaren Stromquellen haben auch weiterhin keinen signifikanten negativen Einfluss auf die Versorgungssicherheit in Deutschland. Dies belegen aktuelle Zahlen der Bundesnetzagentur.

In der Jahresstatistik 2017 führt die Behörde insgesamt 166.560 gemeldete Versorgungsunterbrechungen auf. Das sind rund 6.000 weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer lag je Stromanschluss und Jahr bei gut 15 Minuten - 2016 waren es knapp 13 Minuten. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, sämtliche Stromausfälle zu melden, die länger als drei Minuten andauern.

Die leichte Erhöhung bei der durchschnittlichen Dauer von Stromausfällen im vergangenen Jahr führt die Netzagentur nicht auf Folgen der Energiewende zurück. Ursächlich sei vielmehr die Zunahme extremer Wetterereignisse wie Stürme, Hochwasser oder Schnee - und damit der Klimawandel. Insgesamt liege die Versorgungsqualität in Deutschland "weiter auf sehr hohem Niveau", kommentiet Bundesnetzagentur-Vizepräsident Peter Franke die Statistik.


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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