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Solarstrom: Ost schlägt West

10.10.2018 | Energienachrichten

Ostdeutschland liegt in Sachen Photovoltaik klar vor dem Westen: Pro Einwohner ist in den fünf östlichen Flächenländern die installierte Leistung der Solarstromanlagen um das 1,8-Fache höher als in Westdeutschland.

Spitzenreiter sind Brandenburg mit einer Nennleistung von 1.412 Kilowatt Peak pro 1.000 Einwohner vor Mecklenburg-Vorpommern mit 1.102 kWp und Sachsen-Anhalt mit 1.085 kWp. Die Datenanalyse hat der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) Anfang des Monats anlässlich des Tages der deutschen Einheit veröffentlicht.

Wichtigste Ursache für die regionalen Unterschiede beim Ausbau der Photovoltaik sind große ebenerdige Solarparks, die in den östlichen Bundesländern vielfach auf vormals militärisch genutzten Flächen entstanden sind. Wären bei der Analyse der Installationsdaten allein die für Eigenheimdächer typischen kleinen Photovoltaikanlagen betrachtet worden, so hätten die Bundesländer im Westen besser abgeschnitten.

Der Stromverbrauch in Deutschland werde erst zu sieben Prozent aus Solarenergie gedeckt, mahnt der BSW in Zusammenhang mit der Datenerhebung. Gerade in den letzten Jahren sei der Ausbau der Photovoltaik deutlich zu langsam vorangeschritten. Dabei sei ein erheblich höheres Zubautempo aufgrund der inzwischen extrem niedrigen Erzeugungskosten längst kein Strompreistreiber mehr. Vielmehr könnten strukturschwache Regionen durch Erwerbsmöglichkeiten und Gewerbesteuereinnahmen gestärkt werden, so der Branchenverband.


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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