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Energieverbrauch für Wohnen erneut gestiegen

05.10.2018 | Energienachrichten

Privathaushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr für Wohnen rund 1,5 Prozent mehr Energie verbraucht als 2016. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wurden temperaturbereinigt insgesamt 679 Milliarden Kilowattstunden für Raumwärme, Warmwasser, Beleuchtung und Elektrogeräte aufgewendet.

Mit diesem erneuten Anstieg bestätigt sich der Trend der letzten Jahre: Während der Energieverbrauch privater Haushalte zwischen 2000 und 2014 deutlich zurückgegangen war, hat er seither wieder stetig zugenommen.

Besonders stark erhöhte sich 2017 der Gasverbrauch mit einem Plus von fast sechs Prozent. Dagegen ist die Nutzung von Mineralöl um knapp vier Prozent gesunken. Deutliche Zuwächse verzeichnet der Bereich erneuerbare Wärme: Die Nutzung von Geothermie und Solarthermie stieg um mehr als sieben Prozent.

Laut Statistik wird mit mehr als 70 Prozent der überwiegende Teil der Haushaltsenergie für Raumwärme eingesetzt. Seit 2010 ist der Heizenergieverbrauch in diesem Sektor um mehr als zwei Prozent angestiegen. Hauptursache: Zwischen 2010 und 2017 ist die Bevölkerung in Deutschland um drei Prozent gewachsen. Gleichzeitig ist der Anteil von Ein- und Zwei-Personen-Haushalten gestiegen, die im Vergleich zu Mehrpersonen-Haushalten einen höheren Pro-Kopf-Energiebedarf aufweisen. In der Folge hat der Heizenergieverbrauch trotz Effizienzsteigerungen zugenommen. Seit 2014 steigt laut Statistik jedoch auch die Energieintensität wieder an: Haushalte in Deutschland verbrauchen mehr Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche als in früheren Jahren.


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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