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Hambacher Forst löst Wechselwelle zu Ökostrom aus

24.09.2018 | Energienachrichten

Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy berichtet aktuell von einem massiv gestiegenen Kundenzulauf. Viermal mehr Stromverbraucher als üblich würden momentan in einen Ökostromtarif der Energiegenossenschaft wechseln. Dies stehe offenbar in direktem Zusammenhang mit den öffentlichkeitswirksamen Auseinandersetzungen um den Hambacher Forst und den dort geplanten Braunkohleabbau durch den Energiekonzern RWE.

"Wir erleben derzeit eine der größten Wechselwellen seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011, als viele Verbraucherinnen und Verbraucher den Atomkonzernen den Rücken kehrten", sagt Greenpeace-Energy-Vorstand Nils Müller. "Nun setzen viele Menschen angesichts des aggressiven Verhaltens des Kohlekonzerns RWE im Hambacher Wald ein klares Zeichen und vollziehen ihren persönlichen Kohleausstieg."

Der Großteil der jetzigen Neukunden sei zuvor bei den mit RWE verbundenen Versorgern Innogy, Eprimo und Rheinenergie sowie den vorrangig mit konventionellem Strom assoziierten Konzernen E.ON und Vattenfall unter Vertrag gewesen, berichtet die Hamburger Energiegenossenschaft.

Etwa ein Drittel der Wechsler entschieden sich für den von Greenpeace Energy angebotenen Tarif "Solarstrom plus". Aus dessen Erlösen soll gezielt der Solarausbau in Braunkohleregionen gefördert werden. Als Reaktion auf die verstärkte Nachfrage bietet Greenpeace Energy noch bis Jahresende eine Neukundenprämie von 25 Euro, die die Stromwechsler wahlweise auch an Klimaschutz- oder Anti-Braunkohleprojekte spenden können.

Erfahren Sie mehr zum Stromangebot von Greenpeace Energy.


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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