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Kohlekommission: Ausstieg bis 2038?

17.09.2018 | Energienachrichten

Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, sind aus der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" erste Details zum geplanten Kohleausstieg öffentlich geworden. Demnach habe Bahn-Vorstand Ronald Pofalla, einer der vier Vorsitzenden der Kommission, ein Konzept vorgelegt, demzufolge die letzten Kohlekraftwerke zwischen 2035 und 2038 vom Netz gehen sollen.

Die Kohlekommission setzt sich aus Vertretern von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden zusammen und soll bis Ende des Jahres eine Strategie zum Ausstieg aus der Kohleverstromung Deutschlands ausarbeiten und Vorschläge für die Finanzierung und Gestaltung des Strukturwandels in den betroffenen Regionen vorlegen.

Laut erstem Konzept der Kommission, so berichtet der Spiegel, sollen im Rahmen eines Sofortprogramms fünf bis sieben Gigawatt an Kohleleistung bis zum Jahr 2020 stillgelegt werden bzw. in Reserve gehen. Spätestens 2027 soll dann geprüft werden, ob der Fahrplan für einen endgültigen Ausstieg zwischen 2035 und 2038 eingehalten werden kann.

Andere Mitglieder der Kommission dementierten hingegen eine Einigung in Bezug auf das Tempo des Kohleausstiegs. Die Verhandlungen hierüber hätten noch nicht einmal begonnen, äußerte beispielsweise Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser. Auch aus der Politik und der Kohlebranche erfolgte Kritik an den "übereilt" formulierten Planungen von Kommissionsvorsitz Pofalla.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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