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Deutsche Umwelthilfe fordert Umstieg auf erneuerbares Gas

10.09.2018 | Energienachrichten

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Politik dazu aufgerufen, den Umstieg Deutschlands auf 100 Prozent erneuerbares Gas bis spätestens zum Jahr 2050 zu vollziehen. Um den internationalen Klimaschutzbemühungen und -verpflichtungen gerecht zu werden, müsse die nationale Gasversorgung bis zur Mitte des Jahrhunderts auf treibhausgasfreien Quellen beruhen.

Die Zukunft sieht die DUH in synthetischem Gas, das aus erneuerbarem Wind- oder Solarstrom erzeugt wird und auch unter der Schlagworten "Windgas" oder "Power-to-Gas" bekannt ist. Aus erneuerbarem Strom lässt sich mittels Elektrolyse Wasserstoff generieren, welcher zu Methan - als Äquivalent zu Erdgas - veredelt werden kann.

Insbesondere der Verkehr sei künftig auf erneuerbares Gas angewiesen, so die DUH. Schiffe, Flugzeuge und Teile des Schwerlastverkehrs könnten kaum mit Strom angetrieben werden. Auch bestimmte Industrieprozesse kämen ohne Gas nicht aus. Erneuerbares Gas müsse daher ein zentraler Baustein der Energieversorgung Deutschlands werden.

"Wir müssen heute anfangen, eine klimafreundliche Gasversorgung aufzubauen und damit einen nächsten Schritt der Energiewende gehen", lautet das Fazit von Peter Ahmels, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH.

© 2018 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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