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Börsenstrom so teuer wie seit sechs Jahren nicht mehr

03.09.2018 | Energienachrichten

Die Großhandelspreise für Strom haben ein Sechs-Jahres-Hoch erreicht. Laut Berichterstattung des Handelsblattes stieg der Preis für eine Megawattstunde Grundlaststrom, die 2019 geliefert werden soll, an der Leipziger Energiebörse EEX in der vergangenen Woche auf über 50 Euro.

Anfang 2016 hatten die Börsenstrompreise noch Tiefststände von rund 20 Euro je Megawattstunde verzeichnet. Ursache war ein Überangebot an Kohle-, Gas- und Atomstrom auf dem mit Wind- und Solarenergie gesättigten Markt. Inzwischen wurden zahlreiche unrentable Kraftwerke vom Netz genommen.

Nach Einschätzung von Energiemarktanalysten wird der Strompreis im Großhandel jedoch vor allem vom CO2-Preis getrieben. Seit Jahresbeginn hat sich der Preis für Zertifikate, die Stromproduzenten im Rahmen des europäischen Emissionshandels vorweisen müssen, von 7,5 Euro je Tonne auf mehr als 21 Euro erhöht. Ab Beginn der neuen Handelsperiode in 2021 sollen die Zertifikate stetig verknappt werden. Weil die Emittenten Zertifikate aus der laufenden Periode teilweise übertragen dürfen, münde dies bereits jetzt in einen Wettlauf, sich möglichst günstig abzusichern, berichtet das Handelsblatt.

Ob und wann die steigenden Börsenstrompreise bei den Verbrauchern ankommen, hängt von der Einkaufspolitik des jeweiligen Versorgers ab. Nach Einschätzung des Handelsblattes müssten sich Haushalte jedoch auf eine allgemeine, wenn auch zeitverzögerte Erhöhung der Strompreise einstellen.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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