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Bundesregierung fördert grüne Energieversorgung in Indien

21.08.2018 | Energienachrichten

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt die bundeseigene Förderbank KfW ein Darlehen in Höhe von 200 Millionen Euro für die Entwicklung der Stromversorgung im ländlichen Indien zur Verfügung. Die Mittel werden in Form von zinsverbilligten Krediten an Investoren zur Stromerzeugung aus Solar- und Windkraft weitergegeben.

Nach dem Willen der indischen Regierung soll der Ausbau der Erzeugungskapazität aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2022 auf bis zu 175 Gigawatt gelingen. Damit würde der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Erzeugungsleistung des Landes auf rund 50 Prozent steigen. Photovoltaikanlagen sollen hiervon 100 Gigawatt liefern, die Windkraft 60 Gigawatt, Biomasse 10 und die Kleinwasserkraft 5 Gigawatt. Der mithilfe der KfW-Mittel finanzierte Anteil liegt bei 200 Megawatt, durch die rund 270.000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgt werden können.

Prof. Dr. Joachim Nagel, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: "Indien ist das Land mit dem drittgrößten CO2-Ausstoß weltweit. Das anhaltende Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum wird zu einem weiter steigenden Strombedarf führen. Die KfW-Finanzierung zur Förderung der Nutzung von erneuerbaren Energien wird maßgeblich dazu beitragen, den Anstieg der Treibhausgasemissionen zu verlangsamen und das Stromversorgungsdefizit zu reduzieren."

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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