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Bundesländer öffnen "benachteiligte Flächen" für Solarparks

20.07.2018 | Energienachrichten

Nach Bayern und Baden-Württemberg hat Hessen als drittes Bundesland angekündigt, in Zukunft sogenannte "benachteiligte Flächen" für Solarparks zur Verfügung zu stellen. Hierbei handelt es sich um ertragsschwache landwirtschaftliche Flächen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) geht in einem aktuellen Statement davon aus, dass weitere Bundesländer in den nächsten Monaten folgen und ebenfalls entsprechende Flächen für die Solarstromerzeugung bereitstellen. Nach Einschätzung des Branchenverbandes könnte die Entstehung neuer Solarparks nicht zuletzt im Interesse der Bundesländer liegen, die unmittelbar vom geplanten Kohleausstieg betroffen sind. "Erneuerbare Energien schaffen Jobs und Wertschöpfung. Für einen erfolgreichen regionalen Strukturwandel beim Kohleausstieg sollten gerade auch Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Brandenburg bei der Standortausweisung für Solarparks vorangehen", sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Um in den nächsten 20 bis 30 Jahren die Vollversorgung der Bundesrepublik durch erneuerbare Energien zu erreichen, werde sich der Solarstrombedarf in Deutschland mittelfristig vervielfachen, so die Einschätzung des BSW. Körnig: "Neben Dach- und Fassadenflächen müssen deshalb verstärkt auch Freiflächen für eine gute Sonnenernte erschlossen werden. Sie treffen in der Bevölkerung auf höchste Akzeptanzwerte, da sie kaum Eingriffe in Natur und Landschaft darstellen. Wir rechnen deshalb mit einem verstärkten Solarengagement der Bundesländer und empfehlen diesen, bereits zeitnah vergleichbare Verordnungen wie in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg zu verabschieden. Wer auch wirtschaftlich von dem wachsenden Ökostrombedarf profitieren möchte, sollte bald folgen und dabei auf enge Mengenbegrenzungen verzichten."

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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