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Flughafen München: Innovative Technik soll CO2-Neutralität bringen

22.06.2018 | Energienachrichten

Der Flughafen München soll der deutschlandweit erste CO2-neutrale seiner Art werden. Die Nutzung erneuerbarer Energien, ein umweltfreundlicher Fuhrpark, die Optimierung des Stromverbrauchs für die Gepäckbeförderung sowie die Elektrifizierung der Transportsysteme stehen dabei im Fokus.

Den Flughafen so umweltschonend wie möglich zu betreiben, gehört seit Jahren zur Unternehmensstrategie der Flughafen München Gesellschaft (FMG). 2016 hat man das Ziel ausgegeben, Deutschlands erster CO2-neutraler Airport zu werden. Um dies zu erreichen, setzt die FMG auch auf den Einsatz innovativer Technik - so zum Beispiel induktive Ladesysteme für elektrische Gepäckschleppfahrzeuge. Die berührungslose Ladetechnik wird bereits seit knapp eineinhalb Jahren im Flughafen-Alltag erprobt.

Induktives Laden ermöglicht es, E-Fahrzeuge nicht mehr per Ladekabel, sondern berührungsfrei mit Strom zu versorgen. Dies wird mit Spulen realisiert, die einerseits in der Straße und andererseits am Unterboden des Elektrofahrzeugs angeordnet sind. Die Energieübertragung erfolgt über den Luftspalt zwischen beiden Spulen. Die Effizienz der Technik ist mit der kabelgebundener Ladesysteme vergleichbar. Von besonderem Vorteil ist das induktive Laden, wenn, wie im konkreten Anwendungfall am Flughafen, das Nachladen der Fahrzeugbatterie besonders häufig erfolgen kann, etwa in den Pausenzeiten der Fahrer.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

CO2-Emissionen

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