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Urteil: Energieversorger müssen Preiserhöhungen genau ausweisen

19.06.2018 | Energienachrichten

Laut Urteil des Bundesgerichtshofes müssen Energieversorger bei Preiserhöhungen die betreffenden Kostenbestandteile genau ausweisen. Ein pauschaler Verweis auf gestiegene Steuern und Abgaben, wie oft praktiziert, ist demnach unzulässig.

Wenn Strom oder Gas im Grundversorgungstarif teurer werden, müssen Energieversorger in Zukunft die alten und neuen Preise aufgeschlüsselt gegenüberstellen. In der Mitteilung an die von der Preiserhöhung betroffenen Kunden dürfen nicht nur die pauschalen Gesamtkosten angegeben sein, auch die einzelnen Kostenbestandteile und ihre Veränderungen müssen ausgewiesen werden.

Das BGH-Urteil kam durch die Klage einer Verbraucherzentrale gegen den Dortmunder Grundversorger zustande. Das Unternehmen hatte als Grund für eine Preiserhöhung gestiegene Steuern und Abgaben genannt - tatsächlich hatten sich diese jedoch nicht verändert.

Durch eine detaillierte Gegenüberstellung der Kostenbestandteile sollen Energieverbraucher auf einen Blick erkennen können, ob bestimmte Preiserhöhungen tatsächlich außerhalb des Einflusses von Strom- und Gasanbietern stehen, oder ob sie möglicherweise der Gewinnsteigerung dienen.

Wichtig zu wissen: Verbraucher können bei Preiserhöhungen ihres Energieversorgers stets ihr Sonderkündigungsrecht wahrnehmen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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