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KfW-Förderung stärkt öffentliche Kassen

06.06.2018 | Energienachrichten

Die Förderprogramme der bundeseigenen KfW-Bank für energieeffizientes Bauen und Sanieren führen zu Netto-Mehreinnahmen in den öffentlichen Kassen (Bund, Länder, Kommunen, Sozialversicherungen) von mehr als zehn Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Forschungszentrums Jülich im Auftrag der KfW.

Jeder investierte Euro wirke wie ein Multiplikator und führe zu einer erheblichen Netto-Entlastung der öffentlichen Kassen, so das Gutachten. Die KfW-Förderung trage zur Entlastung des Staatshaushalts bei, indem sie Erhöhungen der staatlichen Einnahmen sowie Reduzierungen der staatlichen Ausgaben bewirke, die die Programmkosten deutlich übersteigen würden.

"Die KfW-Förderprogramme wirken - und das gleich doppelt. Die geförderten Investitionen sparen nicht nur Energie, sie geben außerdem positive Impulse für die lokale Wirtschaft. Durch niedrigere Transferleistungen und höhere Einnahmen aus Steuern und Abgaben profitiert davon immer auch der Staat", erklärt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführten KfW-Programme sollen die zinsgünstige Finanzierung von Sanierungsvorhaben und den Neubau energieeffizienter privater, gewerblicher und kommunaler Gebäude anstoßen. Im Jahr 2016 stellte der Bund der KfW Mittel in Höhe von knapp zwei Milliarden Euro für Zinsvergünstigungen und Zuschüsse zur Verfügung. Allein im privaten Sektor wurden davon in 2016 mehr als 400.000 Wohneinheiten gefördert.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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