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EU will nachhaltige Investments fördern

25.05.2018 | Energienachrichten

Zum Wohle des Klimas will die EU-Kommission Investitionen in nachhaltige Vorhaben künftig finanziell fördern. Zudem sollen Finanzdienstleister verpflichtet werden, ihre Kunden detailliert über die Klimaauswirkungen von Anlagemodellen aufzuklären. Entsprechende Gesetzesvorschläge legte die Brüsseler Behörde am gestrigen Donnerstag vor.

Als Grundlage will die EU ein Klassifizierungssystem schaffen, welches die Nachhaltigkeit von Investments einordnet. Unter anderem soll berücksichtigt werden, wie einzelne Projekte und Firmen mit natürlichen Ressourcen haushalten und ob die jeweiligen Vorhaben im Einklang mit den globalen Klimazielen stehen.

Die CO2-Emissionen der Europäischen Union sollen laut Zusage aus dem Pariser Klimaabkommen bis zum Jahr 2030 um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 sinken. Dafür, so Brüssel, müssten pro Jahr etwa 180 Milliarden Euro nachhaltig investiert werden. Nicht zuletzt, weil der Klimawandel bereits erhebliche Kosten verursacht habe.

"Wir sollten unser Geld in Projekte stecken, die mit unseren CO2-Zielen und dem Kampf gegen den Klimawandel vereinbar sind", wird EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis von der Deutschen Presse-Agentur zitiert. "Zwischen 2007 und 2017 sind die wirtschaftlichen Verluste wegen extremen Wetterlagen um 86 Prozent gestiegen."

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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