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Unerlaubte Werbeanrufe: Bußgeld gegen E WIE EINFACH

14.05.2018 | Energienachrichten

Die Bundesnetzagentur hat gegenüber dem Stromanbieter E WIE EINFACH ein Bußgeld in Höhe von 140.000 Euro verhängt. Als Grund nennt die Behörde unerlaubte Werbeanrufe des E.ON-Tochterunternehmens.

E WIE EINFACH soll über Callcenter Verbraucher in ganz Deutschland zum Anbieterwechsel aufgefordert haben. Dies sei laut Netzagentur "hartnäckig und gegen den erklärten Willen" der Betroffenen geschehen. Das Unternehmen weist die Vorwürfe bislang zurück und hat erklärt, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen zu wollen.

Wie die E.ON-Tochter schildert, habe man für die Werbeanrufe Einwilligungsdatensätze von verschiedenen Adresshändlern bezogen, die angeblich über Online-Gewinnspiele zustandegekommen seien. Ermittlungen der Bundesnetzagentur ergaben jedoch, dass die Angerufenen weder an den Gewinnspielen teilgenommen noch ihr Werbeeinverständnis gegeben hatten.

Wie die Bundesnetzagentur weiter mitteilt, sind bei der Behörde im vergangenen Jahr mehr als 190.000 Beschwerden und Anfragen zum Missbrauch von Rufnummern sowie zu unerlaubten Werbeanrufen eingegangen. Dies sind etwa 65.000 mehr als im Vorjahr, womit ein neuer Höchststand erreicht wurde. In den gemeldeten Fällen wurden Bußgelder in einer Gesamthöhe von 1,2 Millionen Euro verhängt.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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