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Marktanalysten sehen massive Überkapazitäten bei E-Auto-Batterien

23.03.2018 | Energienachrichten

Das Angebot an Batterien für Elektroautos wächst laut einer Studie der auf den Automobilmarkt spezialisierten Unternehmensberatung Berylls Strategy Advisors deutlich schneller als die Nachfrage. Obwohl es bereits massive Überkapazitäten gebe, würden weltweit immer mehr Hersteller auf den Markt drängen.

Nahezu alle großen Autobauer würden sich die Batterietechnik inzwischen als Kernkompetenz zu eigen machen und entsprechende Kapazitäten aufbauen, heißt es in der Studie. Als Folge entstehe auf dem Batteriemarkt eine Blase, die sich in den nächsten Jahren weiter dramatisieren werde: Im Jahr 2021, so prognostizieren die Münchener Analysten, werde die globale Batterieproduktion um rund ein Drittel über dem tatsächlichen Bedarf der Automobilindustrie liegen.

Ein Weg aus dem Dilemma könnte laut Studie das Geschäft mit der Zweitverwertung ausgedienter E-Auto-Batterien sein. Nach Jahren des Betriebs und einer entsprechenden Anzahl von Ladezyklen sinkt bekanntermaßen die Kapazität von Lithium-Ionen-Batterien und damit die Fahrzeugreichweite. Zu stationären Energiespeichern gebündelt sind die Batterien hingegen noch zu gebrauchen. Hier schlummere ein profitables Zusatzgeschäft für Batteriehersteller, so die Marktexperten.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

Batterien als Stromspeicher

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