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Künstliche Intelligenz noch kein Thema für die meisten Energieversorger

14.03.2018
Künstliche Intelligenz noch kein Thema für die meisten Energieversorger

Die Energiebranche erlebt einen rasanten Wandel: von einem ehemals stark regulierten und stabilen Sektor hin zu einem technologiegetriebenen und komplexen Marktplatz, der starken Schwankungen ausgesetzt ist. Entsprechend relevanter werden Daten über Energieangebot, -nachfrage und -preise. Diesbezüglich, so sagen Marktanalysten, werde das Thema Künstliche Intelligenz (KI) künftig eine zentrale Rolle spielen. Doch obwohl 83 Prozent der europäischen Energieversorger sich dieses Wandels bewusst sind, verfügen nur 23 Prozent von ihnen über eine wirkliche Strategie für den Einsatz von KI-Technologien - besagt die Studie "Artificial intelligence: A Smart move for utilities" der internationalen Unternehmensberatung Roland Berger.

"Die Unternehmen wissen, dass in der Energiebranche die gute alte Zeit zu Ende geht", sagt Torsten Henzelmann, Partner von Roland Berger. Bisher habe es regulierte Märkte gegeben, auf denen die Versorger durch lange Investitionszyklen, eine klare Planbarkeit und sichere Erträge weitestgehend risikoarm agieren konnten. Das habe sich nun geändert - neue technologische Entwicklungen, hohe Volatilität von Angebot und Nachfrage und entsprechend schwankende Preise würden die Energieversorger zunehmend fordern.

Dank Künstlicher Intelligenz entstehen immer mehr branchenspezifische Anwendungen: Maschinen und Steuerungssysteme sind so programmiert, dass sie nicht nur Daten und Algorithmen nutzen, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen, sondern auch dazulernen und immer besser werden. Gerade in der Energiebranche können solche Anwendungen auf Basis von Echtzeitdaten über die Energieerzeugung und den Kundenbedarf Angebot und Nachfrage automatisch steuern. "Dadurch können Versorger die dezentrale Stromerzeugung besser planen und steuern", so Henzelmann. "Der Einsatz von KI-Lösungen bei den Energieversorgern könnte Effizienzsteigerungen von bis zu 20 Prozent in den kommenden fünf Jahren mit sich bringen. Umso mehr wundert es, dass viele Unternehmen diesen wichtigen Wettbewerbsfaktor für sich noch nicht nutzen."

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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