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Sieben Jahre nach Fukushima: Greenpeace warnt vor Rückkehr

02.03.2018 | Energienachrichten

Kurz vor dem siebten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima warnt die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor einer noch immer hohen Strahlenbelastung in den betroffenen Gebieten und rät den evakuierten Anwohnern vor einer schnellen Rückkehr ab.

Im März 2011 war es infolge einer schweren Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe zum Gau im Atomkraftwerk Fukushima gekommen. Hunderttausende Menschen wurden evakuiert, und die japanische Regierung ließ die Region in den Folgejahren weitflächig dekontaminieren. In den umliegenden Gemeinden, so Vertreter von Greenpeace Japan, sei jedoch auch heute noch eine stellenweise Strahlenbelastung zu messen, die bis zum Hundertfachen über den internationalen Grenzwerten liege. Mindestens bis in die 2050er Jahre, teils sogar bis ins nächste Jahrhundert hinein sei ein signifikantes Risiko für Rückkehrer zu erwarten. Dennoch wurden die Evakuierungsanweisungen für diese Gebiete vor einem Jahr aufgehoben.

Greenpeace wirft der Regierung vor, die ehemaligen Anwohner durch die Einstellung finanzieller Hilfen zur Rückkehr zu zwingen. Nach Einschätzung der Umweltschützer sei das staatliche Dekontaminierungsprogramm ineffektiv. Verschärfend komme hinzu, dass die Region zu 70 bis 80 Prozent aus bewaldetem Bergland bestehe, das schlicht nicht dekontaminiert werden könne.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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