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Verbraucherschützer: Billig-Gastarife können im zweiten Jahr zur Kostenfalle werden

23.02.2018 | Energienachrichten

Eine aktuelle Untersuchung des gemeinnützigen Verbraucher-Ratgebers Finanztip in 20 deutschen Städten hat eine Reihe besonders günstiger Gastarife auf dem bundesweiten Anbietermarkt für unseriös erklärt. Die Einnahmen aus diesen Tarifen, so die Verbraucherschützer, könnten zum Teil nicht einmal die Kosten der Gasanbieter decken. Über die Billig-Angebote würden Neukunden geködert, um diesen im zweiten Vertragsjahr zumeist deutlich höhere Preise zu berechnen.

"Bei besonders günstigen Angeboten sollten Verbraucher auf der Hut sein", sagt Ines Rutschmann, Energieexpertin bei Finanztip. "Hier drohen im zweiten Jahr erhebliche Mehrkosten. Uns sind zehn Unternehmen besonders aufgefallen, die mit ihren Bonus-Tarifen immer wieder unter den günstigsten Tarifen auftauchten." Das Kalkül dahinter: Mit sehr niedrigen Angebotspreisen würden Neukunden angelockt, um dann langfristig in teureren Verträgen gehalten zu werden.

"Alle von uns gefundenen Billigtarife, die nicht die Kosten decken, enthalten einen oder manchmal sogar zwei Boni", so Rutschmann. Falle der Bonus im zweiten Jahr weg, verteuere sich der Gastarif automatisch. "Wenn Anbieter Preise erhöhen, haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Das greift aber nicht, wenn der Bonus wegfällt", warnt die Expertin.

© 2018 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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