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Projektierer Green City Energy setzt auf Ökostrom-Direktvermarktung

21.02.2018 | Energienachrichten

Nur ein Bruchteil des in Deutschland produzierten Ökostroms geht direkt vom Erzeuger zum Verbraucher. In den allermeisten Fällen nimmt die grüne Energie den Umweg über die Strombörse, vergütet nach den festen Einspeisetarifen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Eine Praxis, die aus Sicht des Münchener Projektierers Green City Energy nicht mehr zwingend notwendig ist. Deshalb setzt das Unternehmen für seine ersten Windkraftanlagen auf eine direkte Produzenten-Abnehmer-Vermarktung.

"Ein Großteil des Stroms, der hierzulande als Ökostrom vermarktet wird, bringt den notwendigen Ausbau und die aktive Einbindung der erneuerbaren Energien nicht wirklich voran", sagt Michael Renninger, Geschäftsführer der Green City Power GmbH, und beschreibt die Idee hinter der eigenen Strommarke: "Die Green City Power Tarife integrieren selbst erzeugten Ökostrom konsequent über die Direktvermarktung und machen erneuerbare Energien dadurch unabhängig von staatlicher Förderung."

Der Ökostrom im Tarif von Green City Energy stammt nach Angaben des Münchener Unternehmens nicht nur zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen, sondern auch bis zu 30 Prozent aus den unternehmenseigenen Windparks in Bayern und dem Saarland. Die übrige Strommenge wird aus drei deutschen Wasserkraftanlagen bezogen.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

Ökostrom, Grüner Strom

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