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Netzentgelte: Zunächst keine weiteren Erhöhungen in Sicht

19.02.2018 | Energienachrichten

"Die Netzentgelte für den Verbraucher werden im kommenden Jahr in vielen Bereichen praktisch nicht steigen", hat Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, gegenüber der dpa erklärt. Die Gebühren für den Stromtransport waren in den vergangenen Jahren kontinuierlich und regional zum Teil deutlich gewachsen - sie machen aktuell rund ein Viertel des Strompreises für Privathaushalte aus.

Bereits im laufenden Jahr, so Homann, sollen die Gebühren in einigen Regionen sinken. Dafür hätten unter anderem geringere Ausgaben für die sogenannten vermiedenen Netzentgelte gesorgt. Diese zahlen die Betreiber von Verteilnetzen an lokale Stromproduzenten. Da sich die ursprüngliche Annahme, die dezentrale Stromerzeugung vermeide Netzkosten, als weitgehend falsch herausgestellt hat, wurden die entsprechenden Zahlungen inzwischen eingefroren.

Zudem, so kündigt der Netzagentur-Chef an, werde eine bundesweit faire Verteilung der Netzausbau-Kosten für eine Entlastung in bestimmten Regionen sorgen. Derzeit fallen die Netzentgelte regional sehr unterschiedlich aus: Die höchsten Gebühren sind im ländlichen Raum, vor allem in den neuen Bundesländern sowie in Norddeutschland zu verzeichnen. Ab dem Jahr 2023 sollen sie deutschlandweit angeglichen werden.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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