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IRENA-Bericht: Kosten erneuerbarer Energien sinken weiterhin drastisch

19.01.2018 | Energienachrichten

Erneuerbare Energien befinden sich weltweit auf dem Vormarsch. In den letzten zwei Jahren flossen rund um den Globus mehr Investitionen in regenerative als in fossile Kraftwerke. Mitentscheidend dafür ist ein drastischer Preisverfall grüner Energie.

Ein aktueller Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) kommt zu dem Ergebnis, dass die Preisdiskrepanz zwischen erneuerbarem und fossilem Strom seit 2010 drastisch geschrumpft ist. Die Kosten für Strom aus Photovoltaik seien in diesem Zeitraum um zwei Drittel und bei Strom aus Windenergie um ein Viertel gesunken. Mit durchschnittlichen Kosten von acht Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom und fünf Cent für Windstrom würden die Erneuerbaren bereits heute etwa gleichauf liegen mit den vier bis vierzehn Cent pro Kilowattstunde, die Strom aus fossilen Energieträgern in der Produktion koste.

Der Boom regenerativer Energieerzeugung wird laut Prognose der Studienautoren auch in den kommenden Jahren anhalten. Die IRENA-Experten rechnen damit, dass 2019 die Produktionskosten der effizientesten EEG-Anlagen bei nur noch 2,5 Cent pro Kilowattstunden liegen werden. Dann würde grüner Strom deutlich wirtschaftlicher sein als solcher aus fossilen Kraftwerken.

Die Entwicklung ist auch ein klarer Fingerzeig für Projektierer und Investoren. Karsten Reetz, Geschäftsführer der auf Windkraftinvestments spezialisierten reconcept GmbH, ist beispielsweise überzeugt: "Die Energiewende ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll."

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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