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Windstrom-Erträge aus der Nordsee haben 2017 um die Hälfte zugelegt

22.01.2018 | Energienachrichten

Die Offshore-Windkraftanlagen in der deutschen Nordsee haben im vergangenen Jahr knapp 16 Terawattstunden Strom geliefert und damit knapp die Hälfte mehr als 2016. Hinzu kommen rund 1,5 Terawattstunden Windstrom aus der Ostsee.

Die gesamten Windstrom-Erträge aus Nord- und Ostsee lagen 2017 bei rund 17,5 Terawattstunden, wie der Netzbetreiber Tennet in der vergangenen Woche mitteilte. Zur Einordnung: Diese Strommenge liegt über dem Jahresverbrauch der Bundeshauptstadt Berlin. Tennet ist als Netzbetreiber verantwortlich für den Transport des Windstroms aus der Nordsee an Land und in die Hochspannungsnetze.

Gemessen an der gesamten Windstrom-Produktion in Deutschland betrug der Offshore-Anteil im vergangenen Jahr 17,3 Prozent, wobei allein der Nordsee-Anteil bei 15,9 Prozent lag. Am ertragsmäßigen Spitzentag des Jahres, dem 22. Oktober, erreichten die Nordsee-Windparks eine Einspeiseleistung von 4.350 Megawatt - das entspricht vier bis fünf großen Kohle- oder Atomkraftwerken.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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