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EEG-Umlage würde ohne Deckelung weiter steigen

30.01.2013 | Energienachrichten

Ohne die von Bundesumweltminister Peter Altmaier ins Gepräch gebrachte Strompreis-Sicherung würden die Kosten zur Förderung erneuerbarer Energien nach dem deutlichen Anstieg der letzten Jahre auch in Zukunft weiter steigen. Dies besagt eine aktuelle Prognose des Stromhandelsunternehmens Ensys. Lag die von allen Privathaushalten zu zahlende EEG-Umlage 2012 noch bei knapp 3,6 Cent pro Kilowattstunde, ist sie zu Jahresbeginn um fast 50 Prozent auf knapp 5,3 Cent angestiegen.

"2014 würde die Umlage ohne die geplanten Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen bei 5,8 Cent pro Kilowattstunde liegen", schätzt Peter Lorenz Nest, Finanzvorstand der Ensys AG. Seine Prognose basiert auf einem Modell, das die jüngsten Vorstöße von Bundesumweltminister Altmaier für 2014 außer Acht lässt.

Die Studie besagt des Weiteren, dass die Befreiung energieintensiver Unternehmen von der EEG-Umlage für einen erheblichen Teil der Mehrkosten privater Stromkunden verantwortlich ist. "Ohne die Privilegierung der Großverbraucher wäre die Umlage 2014 gut 1 Cent pro Kilowattstunde niedriger. Diese Entwicklung hat inzwischen auch Bundesumweltminister Peter Altmaier erkannt, indem er in dieser Legislaturperiode unter anderem Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen begrenzen will", so Peter Lorenz Nest.

© 2013 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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